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Winterzeit = Flohzeit ?

Hmm, wird jetzt der ein oder andere vielleicht sagen, Flöhe im Winter, das glaube ich nicht. Genau hier liegt die trügerische Falle in die so mancher Tierbesitzer zu dieser Jahreszeit tappt.

Hatte ihr Tier im Laufe dieses Jahres bereits einmal Flöhe sind die Voraussetzungen erfüllt damit es jetzt zu erneuten Problemen kommen kann.

Anders als bei Zecken, die primär im Fühjahr, Sommer und Herbst aktiv sind, kann es so bei den Flöhen speziell im Winter zu einem Problem kommen.

Sollte ihre Fellpfote im Laufe des Jahres bereits einmal Flöhe gehabt haben, so haben diese in der Zeit tausenden von Eiern gelegt. Diese finden sich dann überall in der Wohnung verteilt, in Teppichen, Kissen, Polstermöbeln usw. Aus den Eiern entwicklen sich die Larven und Puppen, wobei gerade die Puppen über mehrere Monate ruhen können. Mit dem Beginn der Heizperiode finden die Puppen so die idealen Möglichkeiten um ihre Entwicklung zum Floh zu vollenden. Der Kreislauf beginnt von vorne.

Daher ist es wichtig bei einem Flohbefall nicht nur das Tier sondern auch die komplette Umgebung zu behandeln. Hierfür gibt Umgebungssprays wie z.B. Cyfluthrin oder Pyriproxyfen. So kann man sicher gehen das auch sich verzögert entwickelnde  Flohstadien wirkungsvoll bekämpft werden.